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Strafrecht
Seit der Reform von 2021 kann eine Anzeige wegen Geldwäsche an nahezu jede Vortat anknüpfen; der frühere Vortatenkatalog ist entfallen. Schon eine ungewöhnliche Überweisung oder eine größere Bareinzahlung kann ein Ermittlungsverfahren mit Kontosperre oder Durchsuchung auslösen. Wer frühzeitig anwaltlich reagiert und zunächst schweigt, sichert sich die Möglichkeit, Beweislage und Verteidigungsansätze in Ruhe prüfen zu lassen.
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Geldwäsche nach § 261 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft; seit der Reform 2021 kommt jede rechtswidrige Tat als Vortat in Betracht. Verpflichtete nach dem Geldwäschegesetz und besonders schwere Fälle unterliegen einem erhöhten Strafrahmen. Eine Selbstanzeige nach Absatz 8 kann unter engen Voraussetzungen Straffreiheit bewirken.
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§ 266a StGB stellt das Nichtabführen von Sozialversicherungsbeiträgen unter Strafe und betrifft in der Praxis meist GmbH-Geschäftsführer persönlich. Der Strafrahmen reicht bis zu fünf, in schweren Fällen bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe. Wer offene Beiträge rechtzeitig meldet und nachzahlt, kann nach § 266a Abs. 6 StGB Straffreiheit erlangen.
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Das Ermittlungsverfahren beginnt mit einem Tatverdacht und kann Wochen bis Jahre dauern. Als Beschuldigter haben Sie das Schweigerecht sowie das Recht auf Verteidigung und Akteneinsicht. Frühzeitige anwaltliche Unterstützung ist entscheidend — die Weichen für den Verfahrensausgang werden oft schon im Ermittlungsverfahren gestellt.
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Eine Beschuldigtenanhörung ist kein harmloses Formular – sie ist der erste kritische Moment im Strafverfahren. Wer seine Rechte kennt und frühzeitig anwaltliche Beratung sucht, schützt sich vor schwerwiegenden Fehlern. Lesen Sie, welche Rechte Sie haben und warum Schweigen oft die klügste Entscheidung ist.
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